Programm

Programm 2018
„Kontraste!“


Eröffnungsabend Donnerstag 19. Juli 2018 – 19:30 Uhr
Eröffnungskonzert

„Lady is First“
Musik von Fanny und Felix Mendelssohn, Rebecca Clarke, Nadja Boulanger,
Hildegard von Bingen u.a.

Sehr kontrastierend in der Geschichte der KomponistInnen sind die Lebensläufe von Mann und Frau. In Zeiten ohne Binnen-I wurden Frauen bis weit ins 20.Jahrhundert hinein, wie in so vielen anderen gesellschaftlichen Belangen daran gehindert, sich kompositorisch frei entfalten zu dürfen. Zum einen wird an diesem Abend einigen Komponistinnen gehuldigt, die allen Widerständen trotzen konnten, zum anderen wird aber auch auf die Rolle der Frau und die Sicht auf das Weibliche überhaupt in einigen Liedern auf den Grund gegangen: dramatisch, leidenschaftlich, zweifelnd und verzweifelnd, nicht zuletzt auch humorvoll.

Luise Adolpha Le Beau: aus dem Klaviertrio d-Moll, Opus 15
Nadja Boulanger: 3 Stücke für Cello und Klavier
Rebecca Clarke: Trio für Violine, Violoncello und Klavier“
TFanny Mendelssohn: Trio für Violine, Violoncello und Klavier, Opus 11
Lieder von Schubert, Brahms, Wolf u.a.

Claudia Goebl, Sopran

TrioVanBeethoven
Clemens Zeilinger, Klavier
Verena Stourzh, Violine
Franz Ortner, Violoncello


Freitag 20. Juli 2018 19:30 Uhr
„Europas Kontraste (in 4 Himmelsrichtungen)“

Europa gehört irgendwie zusammen, ist andererseits herrlich bunt, ja zuweilen auch scheinbar zutiefst von Widersprüchen durchzogen. An diesem Konzertabend spüren Matthias Bartolomey (Violoncello) und Clemens Zeilinger den Geheimnissen von Norden und Osten Europas mit Werken von Grieg und Schostakowitsch auf den Zahn, der Westen und Süden hingegen wird vokal durch Claudia Goebl beleuchtet. Eine musikalisch bunte Reise durch die farbenreiche europäische Seelenlandschaft.
Dmitri Schostakowitsch: Sonate für Violoncello und Klavier, Opus 40
(Der Osten)

Edvard Grieg: Sonate für Cello und Klavier, Opus 36
(Der Norden)

Lieder, Kanzonetten und Arien von Debussy, Ravel, Britten,
(der Westen)

Rossini, Puccini
(der Süden) u.a.

Claudia Goebl, Sopran
Matthias Bartolomey, Violoncello
Clemens Zeilinger, Klavier


Samstag 21. Juli 2018 19:30 Uhr
„Bartoks Kontraste“

Natürlich darf bei so einem Festival das berühmte mit dem Titel „Kontraste“ versehene Trio für Klarinette, Violine und Klavier von Bela Bartok nicht fehlen. Quasi namens-gebend für das heurige Motto kommt diesem fulminant virtuos bis verträumt elegisch kontrast-reichen Werk zentrale Bedeutung zu. Außerdem ist es eine große Freude, den fulminant klang-sinnlichen Klarinettisten Bernhard Zachhuber und die renommierte Violonistin Annelie Gahl erstmals beim Klassikfest in Oberneukirchen begrüßen zu dürfen.
Darius Milhaud: Suite Opus 157b für Violine, Klarinette und Klavier

Johannes Brahms: Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier,
Opus 114 in a-Moll

Ludwig van Beethoven: Sonate für Violine und Klavier
in c-Moll, Opus 30, Nr 2

Bela Bartok: „KONTRASTE“ für Violine, Klarinette und Klavier

Annelie Gahl, Violine
Bernhard Zachhuber, Klarinette
Franz Ortner, Violoncello
Clemens Zeilinger, Klavier


Sonntag 22. Juli 2018 11:00 Uhr – Matinee
„Das Klavier in kontrastierenden Funktionen –
ein Verwandlungskünstler“

Zahlreich sind die Einsatz-Möglichkeiten für das Klavier: Seine Rolle kann solistisch sein, kammermusikalisch, aber auch mal ein Orchester imitierend – im Idealfall aber immer farbenreich wie viele Instrumente auf einmal.
Zunächst das Klavier als begleitender Partner bei Debussys Rhapsody für Klarinette und Klavier (eigentlich Orchester).
Zum Abschluss des Festivals bringt dann der hochbegabte junge oberösterreichische Pianist Sebastian Galli mit Chopins großartigem Klavierkonzert in e-Moll das Klavier in seiner solistischen Ausprägung zum Klingen und Singen!

Claude Debussy: Prémière Rhapsodie für Klarinette und Klavier
Frédéric Chopin: Klavierkonzert Nr 1 in e-Moll, Opus 11

Bernhard Zachhuber, Klarinette
Clemens Zeilinger, Klavier
Sebastian Galli, Klavier
Filip Anic, Klavier
Sabine Reiter, Violine
Felix Reiter, Violine
Benedict Mitterbauer, Violine
Andreas Pözlberger, Violoncello
Anton Schachenhofer, Kontrabass
Programmänderungen vorbehalten